Der YouPC Jugendgebetskongress in Neumünster 29.-31.10.2010
Ein Bericht:
Wie berichtet man von einem Wochenende, was einen so sehr bereichert hat, wie man es sonst nur sehr selten oder noch nie erlebt hat? Vielleicht fange ich an, indem ich sage, dass ich anfangs Zweifel hatte, ob es die richtige Wahl gewesen war, mich beim YouPC anzumelden. Ich war die einzige männliche Person aus meiner Gemeinde und ich wusste nicht, was für Leute mich in Neumünster erwarten würden.
Der gemeinsame Einstieg fand mit der ersten Predigteinheit statt, die von einem Abendmahl gefolgt wurde. Anschließend traf man sich ein erstes Mal in den Kleingruppen, um das Erlebte miteinander auszutauschen und sich überhaupt erstmal miteinander bekanntzumachen. Meine Zweifel waren schon nach kurzer Zeit vergessen und ich fühlte mich wie unter Freunden, obwohl ich tatsächlich nur sehr wenige kannte. Der Samstag war gefüllt mit einem Seminar und zwei Workshops, die man sich vorher aussuchen konnte. Es gab eine große Bandbreite und so konnte eigentlich jeder etwas für sich finden. Überflutet mit neuem Wissen und genialen Erfahrungen ging es weiter mit der zweiten Predigt, die ebenfalls an das Thema „Spring in die Tiefe!“ anknüpfte. Die Gebetsnacht, der nächste Programmpunkt, war erfüllt mit dem Geist Gottes. Ich habe noch nie so lange mit anderen zusammen gebetet und noch nie so gerne! Es gab nacheinander verschiedene Themen, die von Projektvorstellungen eingeleitet wurden. Zwischendurch fanden, wie auch bei den Predigten, tolle Lobpreiszeiten statt. Am Sonntag gab es dann noch zwei Predigten, die sich vor allem auf das Thema „Gott hören“ bezogen. Außerdem konnte man sich, wenn man wollte, innerhalb seiner Kleingruppe von Gott Prophetien schenken lassen. Das war eine großartige und für viele auch eine erstmalige Erfahrung, die es wirklich in sich hatte!
Mein Fazit: Ich kann meinen Eindruck vom Wochenende kaum in Worte fassen. Es war eine un-beschreiblich tolle Zeit, in der ich unglaublich viel gelernt und erlebt habe. Für meinen Alltag kann ich sagen, dass ich eine wesentlich lebendigere Beziehung mit Gott habe und dass ich viele Anstöße bekommen habe, um mit Gott Zeit zu verbringen. Wer davon nicht schon überzeugt ist, mitzukommen, dem kann ich sagen, dass das Essen ebenfalls super war!
